Die 5 häufigsten Fragen zum Thema „Allgemeines zur Äasthetik“

       

1. Sehe ich nach einer ästhetischen Behandlung/einem ästhetischen Eingriff unnatürlich aus?

Nein. „Die Dosis mach das Gift!“
Mein Credo: Veränderung ohne Veränderung. Die Kunst in der Ästhetischen Behandlung ist es, jeden einzelnen Patienten/jede einzelne Patientin ganz individuell zu betrachten. Die persönlichen
Vorzüge gilt es zu betonen. Mein Ziel ist es, Menschen frisch aussehen zu lassen, nicht maskenhaft und dadurch unnatürlich.

2. Wird man leicht süchtig nach ästhetischen Eingriffen?

Prinzipiell kann jeder eine Sucht nach etwas – in diesem Fall nach ästhetischen Eingriffen – entwickeln. Gerade die Schönheit verleitet dazu, immer mehr davon zu wollen. Aber der Umgang mit dem Äußeren hängt erstens von der behandelten Person (Patient) selbst ab und klarerweise auch vom Behandler (Arzt). Ich sehe es als meine Verantwortung, meine Patienten/Patientinnen zu führen und auch einmal ein STOPP auszusprechen, wenn diese dazu tendieren zu übertreiben. Es ist zudem essenziell, Entwicklungen in diese Richtung anzusprechen und Patienten/Patientinnen darauf hinzuweisen, dass sich ihr Selbstbild beginnt zu ändern. Die meisten sind mir dankbar dafür.

3. Kann ich jederzeit wieder mit den Behandlungen aufhören, ohne dann abrupt alt auszusehen?

Ästhetische Behandlungen bzw. operative Eingriffe führen zu einem besseren, im Sinne von frischerem und jugendlichem Aussehen. Aber ästhetische Behandlungen stoppen den Alterungsprozess nicht, sondern verzögern ihn nur äußerlich. Möchte jemand irgendwann wieder ohne Unterstützung von Botox & Co leben, muss er keine Angst haben, plötzlich „nachzualtern“.

4. Muss ich die Intervalle zwischen den Behandlungen verkürzen bzw.muss ich immer öfters eine Behandlung machen lassen, um das Ergebnis zu halten?

Im Gegenteil. Die Zeitspanne zwischen den Behandlungen wird auf Dauer länger, weil man mit jeder anfänglichen Behandlung eine Basis schafft und das Äußere verbessert. Ein gutes Beispiel hierfür ist Botox. Die Wirkung auf zellulärer Ebene dauert auf den Tag 3 Monate – gemessen an der Mimik 5-6 Monate.

Wie kann das sein?

Naja, das Gehirn gewöhnt sich an den Zustand des Nicht-Bewegens, auch wenn der Stoff Botulinumtoxin A schon abgebaut ist. Nach wenigen Jahren kommen Patienten irgendwann nur noch alle 7-8 Monate, selten nur alle 12 Monate.

5. Sind Langzeitschäden bei Behandlungen mit Botox zu erwarten?

Nein. Es tritt auch kein Gewöhnungseffekt auf, der die Wirkung dauerhaft herabsetzen könnte. In der Neurologie wird das Botuliumtoxin A seit vielen Jahrzehnten verwendet um Spasmen
(Muskelverkrampfungen) zu lösen. Als Beispiel nenne ich hier den angeborenen oder erworbenen Schiefhals (Torticollis). Dabei wird das Toxin in deutlich höheren Dosierung, als in der Ästhetik injiziert.